Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass das Meeresschutzgebiet Penida unsere Heimat ist. Die wunderschönen Nusa-Inseln vor der Südostküste Balis sind wirklich sehenswert. Sie bestehen aus beeindruckenden Felsküsten und einer enormen Vielfalt an Meereslebewesen. Tatsächlich sind hier 576 Fischarten
sowie beeindruckende 296 Korallenarten beheimatet — darunter 5 zuvor unentdeckte Arten! Insgesamt umfasst das Gebiet 20.057 Hektar und sichert die Lebensgrundlage von mehr als 48.000 Menschen in 56 traditionellen Dörfern. Seit 2010 ist dieses Gebiet ein besonderes Meeresschutzgebiet. Der Verhaltenskodex unterstreicht die Bedeutung der Meeresartenvielfalt, offiziell bestätigt durch ökologische Gutachten. Komm vorbei und erlebe die Wunder, die hier auf dich warten! Freu dich auf große Meeresbewohner wie Mondfisch, Mantarochen und Meeresschildkröten. Zudem zählt das Korallenriff zu den gesündesten weltweit. Das bunte Ökosystem beherbergt Hunderte verschiedener tropischer Rifffische — zweifellos ein Unterwasserparadies! Als Partner des Coral Triangle Center setzen wir uns für den Schutz und die Entwicklung des Marine Park Area von Nusa Penida ein. Als dieses Schutzgebiet als bedeutender Ort für die Meeresartenvielfalt erkannt wurde, entwickelten die Vertreter des CTC gemeinsam ein Zonierungssystem, das wir mit einem Managementplan umgesetzt haben. Heute setzen wir unsere Arbeit mit jährlichen Riffgesundheitschecks, laufendem Ressourcen-Monitoring und regelmäßigen Patrouillen fort, um den wirksamen Betrieb der Nusa Penida MPA Management Unit sicherzustellen.
Engagement für den Schutz unserer Ozeane
Überwachung der Riffgesundheit
Das Gebiet wird das ganze Jahr über engmaschig überwacht. Die Zusammenarbeit zwischen dem CTC, der lokalen Regierung und dem Privatsektor mündet zudem in einen Jahresbericht. Dieser Bericht hilft uns, die richtigen Maßnahmen zum Management und Schutz des Gebiets besser zu verstehen.
Anpassungsfähigkeit ist zudem entscheidend, um Bedrohungen wirksamer zu begegnen. Ebenso wichtig ist Transparenz zwischen den beteiligten Stellen — dafür sorgen regelmäßige Treffen mit der Gemeinschaft.
Mitgefühl in der Praxis
Gemeinschaftsprojekte zum Naturschutz
Die lokalen Gemeinden erkennen die starken wirtschaftlichen Vorteile des Naturschutzes. Das CTC schult regelmäßig lokale Gruppen darin, das Gebiet nachhaltig zu bewirtschaften.
Außerdem beteiligen sich oft auch Touristen an Projekten zur Verbesserung des Gebiets. Dank des Engagements der Gemeinschaft wurden wichtige Lebensräume wie die Mangrovenzone um 30 Hektar unter Schutz gestellt.
Regeln einhalten
Nachhaltiger Tourismus
Indem das CTC „guten Tourismus“ auszeichnet, sichert es künftigen Generationen die Vorteile des Meeresschutzgebiets. Dazu arbeitet es mit lokalen Tourismusanbietern zusammen, die sich aktiv für das Bewusstsein rund um das Zonierungssystem einsetzen. Sowohl für den Mondfisch als auch für den ikonischen Mantarochen regelt der Interaction Code of Conduct
den Umgang mit diesen faszinierenden Tieren. Außerdem arbeitet das CTC mit Green Fins zusammen, um sicherzustellen, dass lokale Anbieter besonders umweltfreundlich handeln.
Die Zukunft gestalten
Lernstandort vor Ort
Das Gebiet ist ein außergewöhnlicher Ort, um mehr über Naturschutz zu lernen. Das Meeresschutzgebiet bietet hervorragende Trainingsmöglichkeiten — für Studierende, Gemeinden, Gruppen, NGOs und Behördenvertreter gleichermaßen. Wir sind froh, dass so viele Gruppen diesen Ort als Lernort gewählt haben. Dadurch wird sich die Disziplin des Managements von Meeresschutzgebieten
weiterentwickeln. Dieses verbesserte Verständnis wird auch das Management anderer Meeresschutzgebiete weltweit verbessern.
Im Sommer 2016 entdeckten Taucher einen verletzten Walhai und meldeten dies den örtlichen Behörden, was zur Einbindung des Coral Triangle Center (CTC) führte. Das Tier war innerhalb des Meeresschutzgebiets Nusa Penida tödlich von einem Bootspropeller verletzt worden. Daraufhin kamen Vertreter des CTC
und des Ministeriums für Meeresangelegenheiten und Fischerei zusammen, um über neue Maßnahmen zu beraten und ein ähnliches Vorkommnis künftig zu verhindern. In der Folge erhielten alle Bootsbetreiber und Tauchcenter einen „Verhaltenskodex“ für den Umgang mit Meerestieren wie Mondfisch (Mola Mola), Mantarochen und Walhaien. Langfristig hoffen wir, dass Taucher und Schnorchler dadurch ein besseres Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Meereslebewesen entwickeln.
Das Meeresschutzgebiet gliedert sich in sechs Hauptzonen
Dieser Bereich genießt den höchsten Schutzstatus. Er ist daher vollständig für Fischerei und Tourismus gesperrt. Zugang ist nur zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt.
ist dieser Bereich ausschließlich Einheimischen zum Fischfang für ihren Lebensunterhalt vorbehalten. Das entlastet den Bereich und bewahrt zugleich ein gesundes Verhältnis zur Umwelt.
unverzichtbar für den Nachschub, der von Bali herangeschifft wird.
Der Respekt vor lokalen Bräuchen ist sehr wichtig. Diese Zonen sind für die Gemeinschaften auf den Inseln von großer kultureller Bedeutung.
hier wird traditionell Algenanbau zur Selbstversorgung betrieben. Mehr über diese lokale Praxis erfährst du bei uns – frag einfach nach einer Algenfarm-Tour
das sind die Bereiche, die du besuchen wirst. Fischerei ist hier nicht erlaubt. Für Taucher und Schnorchler ist es dagegen ein Paradies!